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Partnerschaft mit der Projective Group: AI-Mitarbeiter für die Finanzbranche
scoreprise.AI und die Projective Group arbeiten ab sofort zusammen. Die Projective Group ist einer der größten Change-Spezialisten für Financial Services in Europa. Ziel der Partnerschaft ist es, AI in Finanzinstituten aus der Pilotphase in den geregelten Betrieb zu bringen. Der erste gemeinsame Anwendungsfall ist AI-gestütztes OKR-Management.
Die Lücke, um die es geht
In der Finanzbranche fehlt es nicht an AI-Ambition. Es fehlt an Übergängen in den Betrieb.
Der Kyndryl Readiness Report zeichnet ein Bild, das viele Häuser wiedererkennen werden:
Die Gründe dafür liegen selten in der Technologie. Sie liegen in der Organisation, die die Technologie tragen soll: gewachsene Kernsysteme, Daten in Silos, unklare Verantwortlichkeiten für maschinell erzeugte Ergebnisse, offene Fragen zu Nachvollziehbarkeit und Aufsichtspflichten. Ein Pilot lässt sich in wenigen Wochen aufsetzen. Ein AI-gestützter Prozess, der eine interne Revision übersteht, ist eine andere Aufgabe.
Damit verschiebt sich die Fragestellung. Es geht nicht mehr um die Auswahl eines Werkzeugs, sondern um eine Veränderung des Betriebsmodells. Und genau an dieser Stelle treffen zwei Kompetenzen aufeinander, die in der Praxis meist getrennt eingekauft werden: fachlich-organisatorische Transformationserfahrung auf der einen Seite, technische Umsetzungsfähigkeit auf der anderen.
Das Ziel der Zusammenarbeit
Die Partnerschaft von scoreprise.AI und der Projective Group setzt genau an dieser Trennung an. Beide Häuser bringen zusammen, was Finanzinstitute bisher aus zwei Richtungen beziehen mussten.
Konkret verfolgen wir drei Ziele:
- Den Weg von der Entscheidung in den Betrieb verkürzen. Konzept, technische Umsetzung und organisatorische Verankerung kommen aus einer abgestimmten Zusammenarbeit, nicht aus drei Projekten mit drei Anbietern und drei Zeitplänen.
- AI-Anwendungsfälle wählen, die den regulatorischen Rahmen von Anfang an mitdenken. Nicht der technisch spektakulärste Anwendungsfall gewinnt, sondern der, der sich prüfen, dokumentieren und verantworten lässt.
- Ein übertragbares Modell aufbauen. Was im ersten Anwendungsfall funktioniert, soll sich auf weitere Bereiche übertragen lassen, statt als Einzellösung im Haus zu bleiben.
Wer die Projective Group ist
Die Projective Group wurde 2006 in Belgien gegründet und hat sich seitdem zu einem der größten Change-Spezialisten für die Financial-Services-Branche in Europa entwickelt. Über 1.100 Expertinnen und Experten arbeiten heute für das Unternehmen, an Standorten in Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Fünf Praxisbereiche bilden das Rückgrat: Data, Payments, Risk & Compliance, Transformation und Talent.
Der Anspruch des Unternehmens ist es, Finanzinstitute so durch Veränderung zu begleiten, dass am Ende belastbarer Wandel steht und nicht ein Konzept in der Schublade. Dafür kombiniert die Projective Group klassische Beratung mit einem eigenen Talent-Modell, über das AI-Engineers und Data Scientists gezielt in Kundenprojekte vermittelt werden.
Im Bereich AI hat die Projective Group ein eigenes AI Lab aufgebaut. Dort entstehen interne und kundenseitige Projekte, unter anderem AI-gestützte KYC-Prozesse, Multi-Agent-Ansätze für das OKR-Performance-Management und AI-unterstützte Transformationswerkzeuge. Ergänzt wird das durch die Projective Academy, ein Trainingscurriculum, das Projekterfahrung in praxisnahe Lernformate übersetzt.
Mit dem Projective Institute und dem Journal of Financial Services betreibt das Unternehmen zudem eigene Publikationsformate für die Finanzbranche.
Die Ansprechpartner
Zwei Ansprechpartner prägen die Zusammenarbeit auf Seiten der Projective Group.
Ralf Temporale verantwortet als Country Lead und Managing Director das Deutschlandgeschäft. Er verbindet Erfahrung in Strategieumsetzung, regulatorischem Wandel und digitaler Transformation im Financial-Services-Umfeld und hat den Ausbau der deutschen Aktivitäten sichtbar vorangetrieben, unter anderem mit der Eröffnung eines neuen Frankfurter Standorts.
Anton Glatz ist als Projektmanager tief in Themen rund um OKR-Implementierung und den Einsatz von AI in Beratungsprojekten involviert. In einem eigenen Fachbeitrag beschreibt er, wie sich die Rolle seines Teams in einem großen OKR-Projekt von der reinen Coaching-Funktion hin zu einem Train-the-Trainer-Ansatz verschoben hat, um die Skalierung auf viele Teams und Objectives handhabbar zu machen. AI ist für ihn dabei kein Add-on, sondern ein Hebel, um Beratungsleistung wiederholbar zu machen.
Was scoreprise.AI beiträgt
scoreprise.AI ist die erste Agentur für AI-Mitarbeiter. Hinter dem Begriff steht eine bewusste Abgrenzung: Assistenzsysteme antworten auf Anfragen, AI-Mitarbeiter arbeiten selbstständig an einer definierten Aufgabe.
Praktisch bedeutet das: Jeder AI-Mitarbeiter hat einen Namen, eine Rolle, einen fachlichen Verantwortlichen im Haus des Kunden und eine Anbindung an die Systeme, in denen die Arbeit tatsächlich stattfindet, von CRM und ERP bis zu BI und Dokumentenablagen. Der Betrieb erfolgt auf europäischen Servern und DSGVO-konform.
In die Partnerschaft bringt scoreprise.AI zwei Dinge ein, die sich schwer beschleunigen lassen: die technische Tiefe für die Umsetzung und die Geschwindigkeit, mit der aus einem abgestimmten Anwendungsfall ein lauffähiger Stand wird. Erfahrung mit regulierten Umgebungen ist dabei vorhanden. Für einen Wealth-Management-Kontext hat scoreprise.AI eine AI-Mitarbeiterin aufgebaut, die über eine Schnittstelle direkt auf die Daten eines Finanzdatenanbieters zugreift, DSGVO-konform und MiFID-II-konform ausgelegt.
Warum Beratung und Umsetzung zusammengehören
Aus Enterprise-Perspektive ist der Kern dieser Partnerschaft eine Risikofrage.
Wer AI in einem Finanzinstitut einführt, kauft keine Funktion, sondern eine Betriebsfähigkeit. Entscheidend ist nicht, ob ein Modell eine Aufgabe lösen kann, sondern ob geklärt ist, wer die Ergebnisse prüft, wie Fehler erkannt werden, welche Kontrollen greifen, wie sich Entscheidungen im Nachhinein rekonstruieren lassen und welche Rolle im Organigramm die Verantwortung trägt.
Beratungshäuser beantworten diese Fragen sehr gut, setzen aber selten selbst um. Technologieanbieter setzen um, beantworten die Fragen aber selten in der Tiefe, die eine Aufsicht erwartet. Zwischen beiden Positionen entsteht die Lücke, in der AI-Initiativen üblicherweise liegen bleiben.
Das Zielbild
AI-Mitarbeiter als dauerhafter Bestandteil des Betriebsmodells. Mit definierten Rollen, mit fachlicher Verantwortung auf Kundenseite, mit messbaren Kennzahlen und mit einer Governance, die zum regulatorischen Umfeld des Hauses passt. Der Mensch bleibt an den entscheidenden Stellen in der Verantwortung. Die wiederkehrende Arbeit dazwischen übernehmen AI-Mitarbeiter.
Der erste Anwendungsfall: AI-gestütztes OKR-Management
Als gemeinsamen Einstieg haben beide Häuser das OKR-Management gewählt. Der Grund ist pragmatisch: Beide Seiten bringen dort Erfahrung mit, der Anwendungsfall ist geschäftskritisch, aber nicht kundenkritisch, und er lässt sich klar bewerten.
OKR-Programme scheitern selten an der Methodik. Sie scheitern an der Skalierung. Mit jedem weiteren Team, jedem weiteren Objective und jedem weiteren Zyklus wächst der Koordinationsaufwand schneller als der Erkenntnisgewinn. Der Aufwand liegt nicht in der inhaltlichen Arbeit, sondern in der Wiederholung.
Genau dort setzen AI-Mitarbeiter an. Nicht als weiteres Dashboard, das Daten aufbereitet, sondern als Rolle im Prozess:
- Entwürfe für Objectives und Key Results erstellen.
- Fortschritt über Zyklen hinweg verfolgen.
- Abweichungen früh sichtbar machen.
- Erkenntnisse aus einem Quartal in die Planung des nächsten zurückspielen.
Die Entscheidung über Ziele und Prioritäten bleibt bei den Führungskräften.
Von diesem Anwendungsfall aus lässt sich das Modell auf weitere Bereiche übertragen, etwa auf Payments oder Risk & Compliance. Überall dort, wo die Projective Group tief in der fachlichen Regulatorik steckt und scoreprise.AI die Umsetzung mit AI-Mitarbeitern beisteuern kann.
Gemeinsame Formate
Beide Häuser werden ihre Perspektiven auch öffentlich zusammenführen. Geplant sind unter anderem:
- Fachbeiträge und Beiträge auf LinkedIn: beide Sichtweisen auf AI im Finanzumfeld, aus der Transformationsberatung und aus der technischen Umsetzung.
- Whitepaper: gemeinsame Ausarbeitungen zu Themen, die für Finanzinstitute beim Einsatz von AI relevant sind.
- Webinare: digitale Formate für Interessierte aus der Finanzbranche.
- Präsenzformate: gemeinsame Veranstaltungen für Entscheiderinnen und Entscheider.
Themen, Termine und Schwerpunkte stimmen beide Häuser laufend ab. Angekündigt wird alles über die Kanäle von scoreprise.AI und der Projective Group.
Kontakt
Finanzinstitute, die ihre AI-Initiativen aus der Pilotphase in den geregelten Betrieb überführen wollen, erreichen scoreprise.AI über die Kontaktmöglichkeiten auf dieser Website. Ein Erstgespräch lässt sich direkt terminieren: scoreprise.ai/termin-buchen
Fachlich geprüft von Niclas Barthélemy, Sales, scoreprise.AI.
Quelle der zitierten Kennzahlen: Kyndryl Readiness Report.
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30 Minuten.
Ein echtes Gespräch.
Erzählen Sie uns, wo bei Ihnen die Zeit verloren geht. Wir sagen Ihnen, welcher AI-Mitarbeiter diese Aufgabe übernehmen würde und ob es für Sie überhaupt Sinn ergibt. Kein Pitch, keine Folien.