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hearthunting optimiert Vertriebsprozesse mit den KI-Mitarbeitern Carl und Anna
Sven Schön von hearthunting berichtet im Gespräch mit Scoreprise.AI-Redakteurin Nora Burghard-Arp, wie das Unternehmen mit den KI-Mitarbeitern Carl und Anna seine Vertriebsprozesse deutlich effizienter gestaltet.
Challenge
Die Herausforderung war vielschichtig: hearthunting arbeitet mit Marktführern im Bereich Spedition und Logistik, wo die Suche nach geeigneten Fachkräften – insbesondere Berufskraftfahrern und Disponenten – extrem schwierig ist. „Das Verhalten hat sich verändert. Die Leute sind auf Facebook, auf Instagram unterwegs, nutzen WhatsApp als Kommunikationskanal und informieren sich vorher über Unternehmen", erklärt Sven Schön. Viele Geschäftsführer in dieser Branche sind 50, 60 Jahre oder älter und haben den Anschluss an moderne Kommunikationskanäle noch nicht vollständig gefunden.
Für hearthunting selbst bedeutete das im Vertrieb: Cold Calls mit manueller Recherche waren extrem zeitaufwändig. „Wenn man das manuell macht, nimmt das sehr viel Zeit in Anspruch", so Sven Schön. Zudem belastete die hohe Ablehnungsquote bei Cold Calls das Team: „90 Prozent sind negativ, wenn es gut läuft. Wenn es richtig schlecht läuft, nur drei oder zwei Prozent positiv. Das ist auf Dauer nicht cool."
Solution
Sven Schön wurde über LinkedIn auf Scoreprise.AI aufmerksam: „Ich habe ein paar Beiträge von Niclas Barthélemy (CEO und Co-Founder von Scoreprise.AI) gesehen, fand die spannend und interessant." Zunächst versuchte hearthunting, eine eigene Lösung mit dem Tool Make aufzubauen, stellte aber fest: „Die Datenqualität war nicht richtig gut. Wir haben festgestellt, es funktioniert so nicht, wir brauchen Unterstützung."
Seit rund vier bis fünf Monaten arbeitet hearthunting mit Scoreprise.AI zusammen und hat zwei KI-Mitarbeiter im Team: Carl und Anna. Carl recherchiert Datensätze und Kontaktdaten aus der Zielgruppe und unterstützt im Vertriebsprozess – er bereitet Erstgespräche vor und recherchiert, welche Stellen auf den Karriereseiten ausgeschrieben sind. Anna schreibt die recherchierten Kontakte in E-Mail-Kampagnen an und bereitet auf Grundlage der Daten E-Mails vor, die eine hohe Conversion erzielen und zu Terminen führen.
Der Aha-Moment
Der wertvollste Moment in der Zusammenarbeit ist für Sven Schön der gemeinsame Austausch: „Was ich als besonders wertvoll finde, ist diese Lösungsorientiertheit, dass man eben, wenn man Dinge anspricht, dann auch direkt in die Pusche kommt und Dinge dann anpasst und umsetzt und nicht lange braucht, Dinge anzugehen. Dieses Dynamische, das schnell vorankommen und loslegen."
Was während der Zusammenarbeit besonders deutlich wurde: Die anfängliche Aufgabe, Unternehmensdaten zu filtern, entwickelte sich kontinuierlich weiter. „Wir haben gestartet mit diesem einen Produkt der Filterung von Unternehmen, und währenddessen kamen neue Ideen: Das könnten wir ja noch so machen, da haben wir vielleicht noch eine Möglichkeit. So hat sich das entwickelt", beschreibt Sven Schön den iterativen Prozess.
Outcome
Die Zusammenarbeit hat hearthunting deutlich entlastet. Als Ein-Mann-Vertriebsteam kann Sven Schön jetzt mehr leisten und mehr Kanäle bespielen. Statt zeitaufwendiger manueller Recherche und frustrierender Cold Calls setzt das Unternehmen nun auf Outreach-Kampagnen mit qualifizierten Leads und vorbereiteten Erstgesprächen.
Die Erkenntnisse fließen auch ins Kundengeschäft ein: hearthunting überlegt, eine KI-Telefonassistenz für Recruiting-Abteilungen anzubieten, die Bewerberfragen beantwortet, Telefoninterviews bucht und HR-Teams eine E-Mail-Zusammenfassung liefert. „Das sind so Kleinigkeiten, die einfach das Leben für beide Seiten erleichtern", erklärt Sven Schön.
Empfehlung
Sven Schön empfiehlt die Zusammenarbeit besonders kleinen Teams, wo Zeit kostbar ist: „Ich würde weiterempfehlen, weil es wichtig ist, sich darüber Gedanken zu machen, wie kann ich mich gut aufstellen als Unternehmen und die Möglichkeiten, die KI bietet, auch einsetzen. Viele denken: Da können wir einen Job verlieren. Es geht vor allem im ersten Moment mal darum, die Arbeit leichter zu machen."
Besonders schätzt er neben der Expertise die Verlässlichkeit: „Da kann man sich immer drauf verlassen." Sein Rat an andere Unternehmen: „Ich muss es nicht bis ins kleinste Detail verstehen. Dafür gibt es Profis, und die eben zu nutzen, um die Zeit so gewinnbringend wie möglich einzusetzen."
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